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YNA

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„Da geht doch viel mehr“

„Im ersten Teil der Interview-Serie „YNA Fußball mittendrin“ unterhält sich der ehemalige Stadionsprecher und Klubserviceleiter des SK Rapid, Andy Marek, mit Johannes Gaisfuss über die Bedeutung eines Stadionsprechers, den Beruf des Klubserviceleiters sowie seine Tätigkeiten beim österreichischen Fußball-Nationalteam. Und natürlich auch über seinen Werdegang und seine Popularität.

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Sport

Patrick Pentz im großen Interview | YNA Fußball mittendrin

YNA

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Foto: Wikimedia Commons / Ailura

„Druck kann man sich nur selber machen“

In der zweiten Ausgabe der Serie „YNA Fußball mittendrin“ spricht Johannes Gaisfuss mit dem Torhüter des FK Austria Wien, Patrick Pentz über den Druck eines Torwartes, Gedanken beim entscheidenden Elfmeter, den Meistergedanken und wie es ist, nicht im Kampf-Kader zu stehen sowie das Verhalten Gareth Bales. Außerdem waren neben vielem anderem auch die Medien Gesprächsthema.

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Kommentar

LASK, warum nur, warum?

Johannes Gaisfuss

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YNA Montage: Fotos: Wikimedia Commons / Werner100359, Pexels / CDC, Getty Images Pro / Pixfly

Die diesjährige Bundesliga-Saison ist zu Ende gespielt. Salzburg ist wie erwartet Meister geworden, wenn es auch Anfang des heurigen Jahres noch anders ausgeschaut hat. Damals war der Linzer ASK Tabellenführer, dieser jedoch hat das Zepter aufgrund der Missachtung einer wichtigen Corona-Regel abgeben müssen. 

Kommentare entsprechen nicht zwingend der Meinung der gesamten Redaktion.

Seit dem 28. Juni ist es fix – der FC Red Bull Salzburg ist zum erneuten Male der neue und alte Meister. Alle, die sich zumindest ein bisschen mit dem österreichischen Fußball auseinandersetzen, wissen, was das bedeutet. Richtig – Spott, Unzufriedenheit und allerlei andere (durchaus harte) Gehässigkeiten auch von den Fans anderer Vereine. Vor allem im Netz bekommt man dies immer öfter mit. Zeilen wie „[…] Dass es keinen Arsch interessiert, dass Salzburg Meister wird“ oder „Nicht einmal das eigene Personal freut sich über den Titel“ sowie „Geld regiert die Bundesliga: Verbannt die Bullen aus der Liga“  sind über die sieben Meisterjahre angestiegen. Kleiner Faktencheck noch: Das Team rund um den Fußballklub freut sich jedes Mal ausgelassen über den Titel, dazu gibt es Aufnahmen. Genauso auch die Fans, wenn auch heuer leider nicht im Stadion.

Umsonst wird man nicht Champion …

Es gibt genug Gründe, warum Salzburg am Ende auf dem obersten Treppchen steht und nicht jemand anderer. Ein mit guten Spielern gespickter Kader, eine über Jahre hinweggehende ausgeklügelte Transfer- und Budgetpolitik sowie eine starke Mentalität sind nur einige Gründe, warum der Klub tolle Ergebnisse einfahren kann. Und warum hat Salzburg soviel Geld? Nicht nur aufgrund ihres Sponsors, wie man vermuten möchte, sondern durch hochqualitative Transfers! Darüber hinaus hat der FC Red Bull Salzburg auch eine grandiose Saison gespielt, mal abgesehen von der eher schwachen Schlussphase des Grunddurchgangs der heurigen Bundesliga. Und da wären wir auch beim nächsten Punkt: Kein Verein hat es geschafft, in dieser Zeit dem damaligen Tabellenführer nahezukommen und einen Vorteil daraus zu ziehen. Außer der LASK, dieser nutzte die Gunst der Stunde und lag lange einige Punkte vor den Salzburger „Bullen“. Doch dann kam die Corona-Krise. Als später wieder Kleingruppentrainings zugelassen wurden, missbrauchte der oberösterreichische Verein dies und führte vier Mannschftstrainings durch. Blöderweise sind sie dabei erwischt worden, ironischerweise nahezu zeitgleich zum ersten Jahrestag des Ibiza-Videos. Und zack, Punkteabzug für die Linzer und Salzburg war wieder an der Spitze. Diese verteidigten sie mit einer torreichen Rückrunde – und dürfen sich jetzt also zurecht zum siebenten Male Serienmeister nennen. 

Konsequentes Vorgehen? Wohl eher nicht… 

Und der LASK ist sauer, immerhin hat er ja sich selbst um die schon ziemlich sicher geglaubte Meisterschaft gebracht – die erste seit 1965. Drakonische Strafen wurden seitens der anderen Bundesligisten, aber auch von einem enttäuschten Gesundheitsminister Anschober gefordert. Neben der Geldstrafe und des Punkteabzugs standen auch ein Zwangsabstieg, ja sogar ein Ausschluss aus dem Österreichischen Fußballbund ÖFB zur Debatte. Und was wird letztendlich für eine schwere Missachtung der Corona-Regeln vergeben? Sechs Punkte Abzug und eine Geldstrafe, welche sich auf 75.000 Euro beläuft. Der LASK ist glimpflich davongekommen, wenn man das so formulieren kann, denn es hätte schlimmer kommen können. Und später ist die Bundesliga noch so freundlich und gibt noch zwei Punkte zurück. Und das bitteschön soll das konsequente Vorgehen der Liga sein, welches Minister Rudolf Anschober sich erwartet hat? Daran kann man nur zweifeln. Ich frage mich, welche Strafe ich erhalten hätte, wenn ich nur einmal derartig gegen die Corona-Maßnahmen verstoßen hätte. Gewiss wäre ich für mein Vergehen aber nicht auch noch fast belohnt worden. Egal, wie man der ganzen Causa nach fast zwei Monaten seit dem Vorfall gegenübersteht, Fakt ist, dass konsequentes Vorgehen mit hoher Wahrscheinlichkeit anders aussieht. 

Warum nur, warum?

Doch die eigentliche Kernfrage ist doch, warum man eine ohnedies schon milde Strafe bekommt, welche dann nochmals erleichtert wird. In welchem Land leben wir denn!? Während jede andere Österreicherin und jeder andere Österreicher hoch für das kleinste Vergehen bestraft wurde, wurde das Vergehen beim Linzer ASK am Ende nahezu noch belohnt. Und warum muss man sich dem amtierenden Meister so gehässig gegenüber verhalten, nur weil der eigene Herzensklub nicht auf Platz eins gelandet ist?

In diesem Sinne richtet sich mein Appell an die österreichische Fußball-Bundesliga sowie alle Hassposter, egal ob gegen den FC Red Bull Salzburg oder andere Vereine: Gerechtigkeit muss immer präsent sein! Wir alle wollen gerecht behandelt werden, darum muss man auch verlangen können, dass Strafen nicht ins Lächerliche gezogen werden und gerecht verteilt sind – sowie Erfolge anerkannt, nicht abgewertet und nicht mit Hasspostings und -nachrichten versehen werden! 

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Sport

Corona-Krise: Alles ist anders – auch im Sport

Johannes Gaisfuss

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Foto: Pixabay / composita

Die Corona-Krise hat nahezu alles verändert – auch das Sportleben der Österreicherinnen und Österreicher. Und trotz Ausgangsbeschränkungen, geschlossenen Sporteinrichtungen und abgesagten Events: Die sportlichen Aktivitäten haben sich nicht einsperren lassen. Ganz im Gegenteil …

Das war’s! Die Corona-Krise hat das sportliche Leben der Österreicherinnen und Österreicher vor große Herausforderungen gestellt. Geschlossene Fitnessstudios, Schwimmbäder, Trainingsplätze sowie Kletterhallen haben in dieser schwierigen Zeit die Situation für viele wahrscheinlich noch mehr verschlimmert. Auch der frühzeitige Saisonschluss von Skigebieten und der vorzeitige Abbruch aller Sportveranstaltungen haben die Ausgangsbeschränkungen unerträglich gemacht – zumindest für Liebhaber dieser Aktivitäten. 

Soviel ist sicher: Die Corona-Krise hat es uns sicherlich nicht leicht gemacht, unseren sportlichen  Gewohnheiten nachzugehen. Aber man muss es auch positiv sehen: Aufgrund des Lockdowns haben sich viele Menschen (teils auch kreative) Möglichkeiten geschaffen, um weiterhin den Traum der perfekten Figur für den anstehenden Sommer zu verwirklichen. Ein weiterer, sehr positiv auffallender Aspekt ist auch, dass immer mehr eigentliche „Sportmuffel“ sich für eine oder mehrere Sportarten begeistern konnten.

Laufsport beliebter als zuvor

Besonders der Laufsport dürfte an Zustimmung gewonnen haben, denn immer mehr Menschen – darunter auch viele Jugendliche – konnten sich während der Ausgangsbeschränkungen damit einen freien Kopf verschaffen. Interessant ist, dass diese Aktivität größtenteils von Mädchen ausgeübt wurde, Burschen hingegen betrieben hauptsächlich Kraftsport. Ähnlich aufgeteilt ist dafür die Anzahl der Spaziergänger und Radfahrer. Dies ergab eine Umfrage von YNA unter Jugendlichen verschiedenen Alters und Geschlechts. 

Radfahren, Laufen und Spaziergänge – die wohl populärsten Freizeitbeschäftigungen im sportlichen Bereich in jeglicher Hinsicht. Stellt man die Frage: „Und, welchen Sport hast du betrieben?“, so bekommt man am häufigsten eine der drei Arten als Antwort serviert. Das ist nicht verwunderlich, kann man gerade diese leicht und zeitflexibel vollziehen. Des Weiteren stellen sie auch eine hervorragende Abwechslung dar – neben den gesundheitlichen Aspekten auch der Hauptgrund, warum sich Jugendliche an die frische Luft bemühten.

Fußballvereine stark betroffen

Am härtesten traf die Krise jedoch Sport- und insbesondere Fußballvereine, am allermeisten wahrscheinlich jene, welche ein großes Stadion erhalten müssen, viele Angestellte und noch Millionengehälter an ihre Spieler auszahlen mussten. Auch, wenn die „Protagonisten“ der Klubs größtenteils ihren Lebensstandard etwas einschränkten, um ihrem Arbeitgeber ein bisschen unter die Arme zu greifen. 

Und dadurch haben auch die klassischen „Couch-Potatoes“ eine Wochenendbeschäftigung verloren, wurden doch alle Veranstaltungen abgesagt. Wie dem auch sei, das Ersatzprogramm war seitens einiger TV-Sender schnell gefunden, denn deren Archiven boten richtige Schätze aus der Vergangenheit an. Aber auch Trainingseinheiten zum Mitmachen vom und für das Volk waren ein „Highlight“ und erhielten große Zustimmung.  

Auch wenn alles geschlossen war – vom Stadion bis hin zum Schwimmbad – die Freude an sportlichen Aktivitäten hat zugenommen und ließ sich nicht wegsperren. Die Corona-Krise hat es keinem von uns leicht gemacht, aber vielleicht darf man durch diese frohen Mutes ausrufen: Es lebe der Sport! 

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