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Geschichtsliebhaberin mit Drang die Welt zu verbessern

Alina Rieder

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Foto: YNA / Alina Rieder

Warum schreibe ich eigentlich? Das ist leicht zu beantworten. Ich interessiere mich für diverse Themengebiete und nur durch das Verfassen von Texten schaffe ich es alles auf einen Nenner zu bringen. Denn wo sonst könnte man historische Aspekte mit dem heutigen Geschehen besser verbinden?

Einen Artikel über sich selbst zu schreiben ist nie leicht, weshalb ich mit dem Wesentlichen beginne – wie ich überhaupt zu YNA gekommen bin. Nach jahrelangem Schreiben von persönlichen Texten und Berichten für die Schule habe ich mich schließlich dazu entschlossen, Teil der gerade erst entstandenen Schülerzeitung der VBS Schönborngasse – meiner ehemaligen Schule – zu werden. So konnte ich schließlich einerseits meine Liebe zum Journalismus entdecken und andererseits war es mir möglich, sowohl mein politisches, aber auch mein gesellschaftliches Interesse zu entfalten.

Da ich nun mit meinem Jus-Studium einen neunen Lebensabschnitt beginne, habe ich nach einem Sprachrohr gesucht, um weiterhin meiner Leidenschaft nachgehen zu können. Hierbei ist es mir besonders wichtig, auch historische Aspekte in Bezug auf heutige Probleme und Begebenheiten miteinzubeziehen.

Als Journalistin probiere ich natürlich objektiv zu bleiben, jedoch liegt es mir besonders am Herzen meinen Lesern andere Sichtweisen vorzustellen und gesellschaftliche Herausforderungen zu hinterfragen, bevor man sich eine endgültige Meinung bildet. Mein Hauptaugenmerk liegt auf gesellschaftskritischen, politischen und wirtschaftswissenschaftlichen Berichten. Dabei sind mir Themen wie Feminismus, soziale Ungleichheit und ungehörte Probleme besonders wichtig.

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Wortverliebt und schreibsüchtig

Andrea Krapf

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Foto: Zoe Opratko

Artikel, die begeistern und Artikel, die berühren. Artikel, die erschüttern und Artikel, die zum Nachdenken anregen. Das ist Journalismus für mich. Seit ich denken kann, habe ich ein Faible für gute Geschichten. Jetzt möchte ich diese auch selbst schreiben. 

Mein Name ist Andrea Krapf, ich bin 18 Jahre alt und esse mein Frühstück gerne am Nachmittag, weil ich in der Früh sonst nicht genug Zeit zum Zeitungslesen hab. Die sogenannte „Medienhölle“ begleitet mich täglich. Wo andere Snapchat-Bilder umhersenden, lese ich die aktuellen Tagesnachrichten; wo andere Musik hören, läuft auf meinem Handy der Global News Podcast der BBC. Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklung im Allgemeinen und aufgrund meiner Erfahrungen des Medienkonsums und der steigenden Bedeutung von Social Media für Jugendliche ist es für mich von Bedeutung, dass auch in Zukunft noch Qualitätsjournalismus betrieben wird – abseits von einseitigen Facebook- und Instagram-Algorithmen.

Themen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und Menschen zu Wort kommen lassen, deren Stimme sonst nicht gehört werden würde: Mir liegen besonders gesellschaftspolitische und -kritische Themen am Herzen. Den Kopf zerbreche ich mir auch über Klimaschutz und Sport. 

Und welch bessere Möglichkeit als den Journalismus gäbe es, all diese Interessen zu verbinden? Auch wenn mir aufgrund schlechter Jobchancen und schlechter Bezahlung vielfach abgeraten wurde, diesen Berufsweg einzuschlagen: Ich fühle mich der Gesellschaft verpflichtet und kann mir keinen schöneren Job vorstellen.

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Medien ohne Angst

Max Janka

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Foto: YNA / Max Janka

Der Journalismus begeistert mich schon seit dem Volksschulalter. Es ist eine Welt, die jedem dieselben Chancen gibt, jedem erlaubt seine Meinung zu äußern, jeden allerdings auch mit Respekt behandeln sollte. Bedauerlicherweise verblasst diese Idylle mit einem Blick auf die aktuelle österreichische Medienlandschaft.

Erst letztes Jahr hat Österreich in der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen seinen Status als „Land mit guter Pressesituation“ verloren. Insbesondere wiederholte direkte Angriffe auf Journalistinnen und Journalisten sowie Interventionen in Redaktionen sind dafür verantwortlich gewesen. Vereinfacht gesagt: Den Medien ist solange Angst gemacht worden, bis sie dem politischen Druck nachgeben haben.

Dies führt mich zum meinem Entschluss für YNA zu schreiben. Hier wird unabhängiger Journalismus von jungen Menschen betrieben, die sich kein Blatt vor den Mund nehmen und erst recht nicht geben lassen. Schließlich ist die Pressefreiheit ein Wesenskern unserer Demokratie, den es zu bewahren gilt.

Genau das ist mein Ziel bei YNA: Das Demokratiebewusstsein unter Jugendlichen stärken und den gesellschaftlichen Stellenwert des journalistischen Berufs aufwerten. Dabei setze ich auf die sozialen Medien im Einklang mit den Idealen der klassischen Medien, um der unreflektierenden Informationsflut der neuen Medien entgegenzutreten.

Mit meinem universellen Wissen werde ich mich in möglichst vielen Ressorts einbringen. Am häufigsten werde ich über Politik schreiben. Es gibt kein spannenderes Buch als den Journalismus und ich freue mich auf die gemeinsame Zeit, wo ich meine Seiten dazu beitragen darf!

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„Generation Egal“ – Nicht mit mir!

Elias Reis

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Foto: YNA / Elias Reis

Die Generation, der alles egal ist. So etwas habe ich schon öfter gehört, wenn es in Diskussionen um Menschen in meinem Alter geht. Dem will ich entgegenwirken, mit meinen 14 Jahren bin ich das jüngste Mitglied von YNA und will dadurch Menschen ansprechen, denen die klassischen Medien zu trocken sind.

Ich war schon immer ein sehr wissbegieriger Mensch, der sich selbst das Lesen im Kindergartenalter beigebracht hat, weil ich unbedingt wissen wollte, welches Fußballteam gerade gegen wen spielt. So verging die Zeit und ich konnte immer mehr lernen und entdeckte mit der Zeit die Politik als Themenfeld für mich: Eine Möglichkeit, die eigene Zukunft und die Zukunft der Generationen nach mir zu gestalten. So entwickelte sich mein Interesse.

Doch nicht nur die Politik hat mich mit der Zeit begeistert, sondern auch die deutsche Sprache. Egal ob es das geschriebene oder gesprochene Wort ist. So war es für viele, die mich kennen, klar, dass ich mich irgendwann am Journalismus versuchen würde und jetzt ist es so weit.

Es lässt sich wohl schon abzeichnen, dass mein Fokus auf Beiträgen und Kommentaren zu verschiedensten politischen Themen liegen wird, die mich und viele andere beschäftigen. Dabei werde ich auch öfters den Blick über den österreichischen Tellerrand hinaus ins Ausland wagen.

Es ist mein erstes Mal, dass ich für ein Magazin schreibe. Doch es gibt bekanntermaßen für alles ein erstes Mal und ich werde mein Bestes geben, damit meine Artikel einen hohen Standard haben. Am wichtigsten ist es für mich jedoch, dass meine Artikel nach dem Lesen zum Denken und – vielleicht auch – zum Handeln anstoßen.

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