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Warum es YNA braucht

Lucas Ammann

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am

Foto: Wann&Wo

Die Jugendpresse Österreich (JPÖ) startet mit 27. Juni 2020 dieses Online-Nachrichtenmagazin, YNA.AT. Es wird ausschließlich von jungen Medienschaffenden produziert und soll insbesondere junge Menschen durch angemessene und objektive Beiträge informieren. Wir freuen uns, dass Sie uns lesen.

Die Idee gab es innerhalb der JPÖ schon länger: Ein eigenes Nachrichtenportal, ausgestaltet mit verschiedenen Elementen und Artikeln aus möglichst vielen interessanten Themenbereichen. Am besten sollte das neue Portal multimedial sein – das ist im 21 Jahrhundert üblich. Und nun ist es fertig und Sie können heute schon den ersten Blick auf die Arbeit von YNA werfen. Wir werden Sie mit Texten, Videos, Bildern und Grafiken umfassend über verschiedene Themen informieren. Die Beiträge werden aus verschiedensten Kategorien stammen – angefangen von politischen Artikeln, über den Sport bis zu Wissenschaft und Wirtschaft soll alles dabei sein.

Dabei geht es nicht so sehr um die Verbreitung von „Breaking News“. Es gibt – auch in Österreich – schon genügend Medien, die uns dauernd Push-Meldungen aufs Handy schicken. Wir wollen uns mit Themen hintergründig auseinandersetzen, sie diskutieren – auch mit Ihnen. Daher werden hier nicht nur Kommentare der YNA Redakteurinnen und Redakteure erscheinen, sondern auch Sie haben die Möglichkeit, im Forum über jeden einzelnen Artikel zu debattieren.

Viele von Ihnen werden mich noch nicht kennen: Mein Name ist Lucas Ammann, ich bin ebenfalls junger Nachwuchsjournalist. Noch bin ich 17 Jahre alt, über den Sommer werde ich dann volljährig. Nun, ich darf Chefredakteur von YNA werden – und freue mich, dass ich mich jetzt bei unseren Leserinnen und Lesern vorstellen darf. Erfahrung habe ich nicht nur auf diversen Blogs wie ahamomente.at und meinem eigenen Blog – lucasammann.com – sammeln können, sondern ich schrieb auch Artikel für Vorarlberg Online (VOL.AT) oder das Wann&Wo. Auch diesen Sommer bin ich wieder bei VOL..AT im Praktikum.

Und ich selber werde natürlich auch schreiben! Jeder der mich bisher gelesen hat, wird wissen, dass ich viel über Politik schreiben werde. Ich bin aber sehr vielseitig interessiert, es wird also breit gefächerte Artikel hier von mir geben. Besonders oft habe ich in der Vergangenheit Interviews gemacht. Etwas, an das sich auch so mancher Leser bereits gewohnt hatte. Und diese Gewohnheit werde ich mir auch beibehalten.

In diesem Sinne: Ich freue mich, dass Sie hier sind! Und bleiben Sie uns gewogen!

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1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Antonio Morelli

    Antonio Morelli

    27. Juni 2020 at 14:40

    Super, freue mich auf weitere interessante Beiträge!

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Redaktion

Einblicke, Ausblicke, Rückblicke – YNA inside

Lucas Ammann

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am

Foto: YNA / Lucas Ammann

Mit YNA Inside nehmen wir einen weiteren Entwicklungsschritt: Die so beliebt gewordenen Newsletter von Journalisten und Chefredakteuren haben auch uns dazu verleitet, Sie direkt in Ihrem Postfach über aktuelle Entwicklungen in der Welt und in der YNA Redaktion zu informieren. Daher werde ich jede Woche einen elektronischen Newsletter versenden, in dem ich alle wichtigen Themen beleuchte, kommentiere, berichte, was bei YNA vorgefallen ist – und ich werde auch über Dinge berichten, die mir in der betreffenden Woche passiert sind.

Liebe Leserinnen und Leser!

Ich freue mich, dass ich Ihnen heute unsere neuste Erfindung präsentieren darf: Den „YNA-Inside“-Newsletter. Wöchentlich werde ich Sie bei Interesse über aktuelle Entwicklungen bei YNA informieren, alle wichtigen Themen kommentieren – und über persönliche, berichtenswerte Vorfälle erzählen. Anmelden können Sie sich hier.

Ich freue mich natürlich immer über Feedback – zum Newsletter, zu meiner journalistischen Arbeit und natürlich zu YNA. Wir sind ein junges, neues Medium und können sicher noch viel lernen. Ohne adäquates Feedback können wir uns nicht verbessern. Daher sind wir auf Rückmeldungen angewiesen: Als Kommentare unter den Artikeln, in den sozialen Medien – oder am besten direkt an mich, zum Beispiel an die Mailadresse lucas.ammann@yna.at.

Und jetzt würde es mich sehr freuen, wenn wir uns bald im Newsletter lesen!

Ihr Lucas Ammann
YNA Chefredakteur

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Vorstellung

Wortverliebt und schreibsüchtig

Andrea Krapf

Veröffentlicht

am

Foto: Zoe Opratko

Artikel, die begeistern und Artikel, die berühren. Artikel, die erschüttern und Artikel, die zum Nachdenken anregen. Das ist Journalismus für mich. Seit ich denken kann, habe ich ein Faible für gute Geschichten. Jetzt möchte ich diese auch selbst schreiben. 

Mein Name ist Andrea Krapf, ich bin 18 Jahre alt und esse mein Frühstück gerne am Nachmittag, weil ich in der Früh sonst nicht genug Zeit zum Zeitungslesen hab. Die sogenannte „Medienhölle“ begleitet mich täglich. Wo andere Snapchat-Bilder umhersenden, lese ich die aktuellen Tagesnachrichten; wo andere Musik hören, läuft auf meinem Handy der Global News Podcast der BBC. Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklung im Allgemeinen und aufgrund meiner Erfahrungen des Medienkonsums und der steigenden Bedeutung von Social Media für Jugendliche ist es für mich von Bedeutung, dass auch in Zukunft noch Qualitätsjournalismus betrieben wird – abseits von einseitigen Facebook- und Instagram-Algorithmen.

Themen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und Menschen zu Wort kommen lassen, deren Stimme sonst nicht gehört werden würde: Mir liegen besonders gesellschaftspolitische und -kritische Themen am Herzen. Den Kopf zerbreche ich mir auch über Klimaschutz und Sport. 

Und welch bessere Möglichkeit als den Journalismus gäbe es, all diese Interessen zu verbinden? Auch wenn mir aufgrund schlechter Jobchancen und schlechter Bezahlung vielfach abgeraten wurde, diesen Berufsweg einzuschlagen: Ich fühle mich der Gesellschaft verpflichtet und kann mir keinen schöneren Job vorstellen.

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Vorstellung

Medien ohne Angst

Max Janka

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von

Foto: YNA / Max Janka

Der Journalismus begeistert mich schon seit dem Volksschulalter. Es ist eine Welt, die jedem dieselben Chancen gibt, jedem erlaubt seine Meinung zu äußern, jeden allerdings auch mit Respekt behandeln sollte. Bedauerlicherweise verblasst diese Idylle mit einem Blick auf die aktuelle österreichische Medienlandschaft.

Erst letztes Jahr hat Österreich in der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen seinen Status als „Land mit guter Pressesituation“ verloren. Insbesondere wiederholte direkte Angriffe auf Journalistinnen und Journalisten sowie Interventionen in Redaktionen sind dafür verantwortlich gewesen. Vereinfacht gesagt: Den Medien ist solange Angst gemacht worden, bis sie dem politischen Druck nachgeben haben.

Dies führt mich zum meinem Entschluss für YNA zu schreiben. Hier wird unabhängiger Journalismus von jungen Menschen betrieben, die sich kein Blatt vor den Mund nehmen und erst recht nicht geben lassen. Schließlich ist die Pressefreiheit ein Wesenskern unserer Demokratie, den es zu bewahren gilt.

Genau das ist mein Ziel bei YNA: Das Demokratiebewusstsein unter Jugendlichen stärken und den gesellschaftlichen Stellenwert des journalistischen Berufs aufwerten. Dabei setze ich auf die sozialen Medien im Einklang mit den Idealen der klassischen Medien, um der unreflektierenden Informationsflut der neuen Medien entgegenzutreten.

Mit meinem universellen Wissen werde ich mich in möglichst vielen Ressorts einbringen. Am häufigsten werde ich über Politik schreiben. Es gibt kein spannenderes Buch als den Journalismus und ich freue mich auf die gemeinsame Zeit, wo ich meine Seiten dazu beitragen darf!

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